Dünger & Pflanzenschutz
Pflanzen benötigen ausreichende Ernährung, sonst verkümmern sie. Warten, bis die Unterernährung an den Pflanzen sichtbar wird, wäre falsch! Am Anfang großer Erfolge steht immer die ausreichende artgerechte Düngung. Die Größe der Pflanze und der prozentuale Nährstoffgehalt des Düngers bestimmen die Menge. Die Nährstoffmischung muss ausgewogen sein. Kompost hat zu wenig Nährstoffe; er ist nur zur Humusverbesserung wichtig. Fragen Sie uns auch nach den Spurenelementen.
Nach dem «Gesetz des Minimums» richten sich Wachstum und Ertrag der Pflanzen nach demjenigen Nährstoff, der im Verhältnis zum Bedarf in der geringsten Menge vorhanden ist. Stickstoffbetonte Dünger wie Hornmehl oder Blaukorn fördern das Blatt- und Triebwachstum, machen die Pflanzen jedoch anfällig für Pilzkrankheiten und Schädlinge. Kuh-, Pferde- und andere Tierdünger enthalten fast nur Stickstoff; ihnen fehlen Phosphorsäure und Kali.
Langzeitdünger sorgen monatelang für ausgeglichene und gleichmäßige Nährstoffversorgung und gesunde Pflanzen. Grünpflanzen benötigen stickstoffbetonte Dünger, Blühpflanzen mehr P2O5 und K2O. Lassen Sie sich bei uns beraten. Wir prüfen Ihren Boden auf pH-Wert und Nährstoffgehalt – bringen Sie Bodenproben mit. Erklärung der Abkürzungen: N = Stickstoff (fördert Blattwachstum), P2O5 = Phosphorsäure (fördert Frucht- und Blütenbildung), K2O = Kalium (fördert Stabilität und Widerstandsfähigkeit gegen Pilzkrankheiten, Aromabildung für Wurzelgemüse).



